auslegungssache

Wednesday, February 11. 2009
man kann sicherlich gelesene sachen verschieden auslegen. aber was da neulich im catering "ausgelegt" wurde war schon etwas diskussionswürdig.
hier der auszug zum thema frühstück:
5.0 CATERING
5.1 Allgemeines
Bitte verzichtet auf den Einsatz von Plastikbesteck und Papptellern. Erstens der Umwelt zuliebe und zweitens sind wir nicht auf Camping Tour. Zu Müsli und Cornflakes gehören große, tiefe Teller und entsprechende Löffel, keine Suppenterrinchen und Teelöffel. Es ist erwiesen, dass die Versorgung der Crew mit Kaffee durch den Einsatz einer haushaltsüblichen 10 Tassen Maschine ohne Thermoskannen nicht möglich ist. Im Laufe des Tages sollte mehrmals jemand nach dem Rechten sehen und eventuell leere Sachen auffüllen. Unter dem Begriff „stilles“ Wasser verstehen wir Wasser ohne Kohlensäure (nicht mit wenig oder ganz wenig). Getränke, die auf einem Tisch stehen, nehmen die Raumtemperatur an. Zur Kühlung ist deswegen ein Kühlschrank oder eine Wanne mit Eiswasser nötig! Tischdecken strahlen eine ungeheure Gemütlichkeit aus! Im gesamten Catering- und Garderobenbereich ist Rauchverbot (Ausnahmen Garderobe Band 4.1und Crew 4.4)
5.2 Catering Frühstück
Pünktlich um 9:00 Uhr für 13 (dreizehn) Personen:
Kaffee, Tee, frische Vollmilch, laktosefreie Milch (keine Soja Milch), Zucker, Süßstoff, Säfte (ohne Zucker)
Viel frisches Obst (Äpfel, Birnen, Kiwis, Orangen), gerne auch als Obstsalat
Brötchen und Brot (frisches Mischbrot, Schwarzbrot, Vollkornbrot) sowie Belag (Butter, Käse, Wurst, Marmelade, Nutella, Honig). Bitte keine fertigen Brötchen.
Müsli, Cornflakes, Yoghurts.
Eine überregionale Tageszeitung.

geboten wurde folgendes:


auch bei näherem hinsehen war nicht mehr zu entdecken:


aber keine angst. im kühlschrank ist ja noch nachschub:


und so soll man fröhlich in den tag starten...

(fotos von greene - merci)

notfall

Sunday, February 1. 2009
auch im falle eines notfalles ist unbedingt rücksicht auf die anwohner zu nehmen:



na denn kann ja nix mehr passieren.

ard und zdf

Sunday, January 25. 2009
nein, jetzt geht`s nicht ums fernsehen, obwohl da sicher auch eine menge "wer macht denn sowas" vorhanden sind. hier ist das thema "erste reihe". denn nicht nur bei ard und zdf sitzt man in derselben. jetzt auch bei abba mania. frontplatz jetzt FOS. front of stage. durch einen klitzekleinen planungsfehler (bühne kurzfristig in der position verschoben) ist irgendwie der "normale" FOH platz verloren gegangen. na, so kann ich wenigstens mal die frontfills kontrollieren.

und das multicore ist nachher auch schnell weg.

wer macht denn sowas? - badezimmer

Tuesday, January 13. 2009
auf meinen reisen durch die lande komme ich ja zwangsläufig etwas rum, und sehe so einiges an hotelzimmern, sanitären anlagen in hallen und so weiter. dabei fallen mir immer wieder "detaillösungen" auf, wo sich der normal denkende mensch einfach mit der flachen hand vor die stirn schlägt und sich fragt, was sich den der planer/erbauer dabei wohl gedacht hat.
1. der aufhängehaken
besonders in der schweiz gerne mal vergessen. aber auch hierzulande nicht immer üblich. was ist so schwer daran, einen nagel in die wand zu hauen, an dem man seinen kulturbeutel aufhängen kann. wenn möglich an einer position, die man auch erreichen kann, wenn die tür auf oder zu ist.
2. spiegel
wer in aller welt baut spiegel so an, daß man sich beim kacken zusehen kann??? da würde doch zu hause keiner drauf kommen oder?
3. klospülung
sicher ein einzelfall, aber sehr lustig. gesehen in einem hotel. der deckel war so installiert, daß er mit dem aufklappen gleich mal die spülung ausgelöst hat. herrlich die ersten 9 liter wasser verschwendet. dann nur mal kurz zurückgelehnt, zosch... wieder 9 liter und einen nassen hintern. unschön.
4. klopapier
wer kommt auf die idee, die klopapierabroller so anzubringen, daß sie möglichst nicht, oder mindestens nur mit mittelschweren verrenkungen zu erreichen sind? wer ist den im alter noch so beweglich, daß er nach hinten greifen kann, ohne eine mittelschwere wirbelsäulenverdrehung zu riskieren? warum kann man das ding nicht einfach so anbringen, das man auch rankommt?
5. spender aller art
oft gesehen in allen möglichen restaurants, kneipen, turnhallen etc. teuer aussehende spender für seife, papier, toilettenpapier etc. leider meistens nie voll. entweder gibt es die papierhandtücher danebengelegt, oder manchmal auch gar nicht. ebenso das klopapier. entweder statt der riesennachfüllrolle nur handelsübliche kleine rollen, die dann oben drauf liegen oder auf der erde stehen (bäh), oder das ding ist alle. seifenspender sind selten voll. da läuft doch was schief. entweder es kümmert sich keiner drum, weil man wegen der angeblichen riesen vorratsmengen ja seltener nachsehen muss und das dann vergisst, oder der nachschub im exklusiven handel ist so teuer, daß man sich den unterhalt der schönen spender nicht leisten kann.
6. ablageflächen in duschen
was ist so schwer daran, in einer dusche eine ablagefläche zu installieren, auf der man vielleicht zwei oder drei flaschen des persönlichen duschbedarfes parken kann. stellen die duschdesigner zu hause ihre sachen auch auf der erde ab?
7. wasserspareinrichtungen/duschköpfe/duschvorhänge
nerverei hoch 10. immer wenn man gerade die seife abwaschen will geht das wasser aus. und zum kotzen sind duschköpfe, die man nicht in die hand nehmen kann. wenn dann zusätzlich nur ein feiner nebel aus demselben kommt, hat man nahezu keine chance die seife zwischen den zehen wegzubekommen. und warum kann man duschvorhänge nicht einmal im jahr wenigstens waschen? austauschen wäre noch schöner.
8. und als letztes - waschbecken/hähne
irgendwie finde ich, die größe des waschbeckens sollte mit der größe des wasserhahnes harmonieren. ein riesen planschbecken mit einem minihahn, den man mit den händen nicht erreichen kann ohne überall anzustossen, ist genauso unsinnig, wie das miniplanschbecken mit einem hahn der einem komplett die hose nassmacht wenn man aufdreht. sowas würde sich doch zuhause auch niemand zusammenbauen, oder? warum dann in mehr oder weniger öffentlichen gebäuden? haben die irgendwo eine versteckte kamera und juxen sich einen? kiek mol, schon wieder einer mit einem pissfleck auf der hose - wie komisch.

kommen und gehen

Tuesday, January 13. 2009
auf so einer tour wird ja das material mitunter ganz schön grob behandelt. nicht nur das ständige auf- und abbauen, sondern, besonders zur zeit, kalt - warm, feucht - trocken, usw. das erste wirkliche opfer der tour mussten wir bereits am zweiten tag beklagen. der immer fleissige und immerhin 5 jahre alt gewordene tour-büro drucker lässt eine fehlermeldung nach der anderen vom stapel und quittiert vollständig den dienst.

was hat der nicht alles ausgehalten. abstürze, das wetter und uns alle. keine ahnung wieviele seiten er gedruckt hat, aber es waren sehr sehr viele. 5 jahre war ein gesundes tour alter und eigentlich waren inzwischen alle plastikteile die abbrechen konnten auch schon abgebrochen. aber: keine zeit zu trauern, ein neuer muss her. und, dank mm, da ist er auch schon:

da er etwas größer ist als der alte, waren einige modifikationen am case nötig, aber nichts, was man nicht mal eben machen konnte. was mich ja immer bedenklich stimmt ist, daß ein satz nachfüllpatronen eigentlich genauso teuer ist, wie der drucker selber. aber was solls. der hier soll sehr sparsam sein und druckt auch sehr schön. und scannen kann er auch, und faxen und und und...
mal sehen, wie alt er wird.