die erste woche ist rum und ich habe den ersten freien tag komplett verpennt. aber das ist irgendwie ja immer so. wahrscheinlich kann ich den rest der nacht nicht mehr schlafen, weil ich jetzt ausgeschlafen bin, und der rücken auch weh tut. dann kann ich ja gleich noch mein carnet anfangen....
sechs shows sind passiert. mit mehr oder weniger spannenden geschichten drumrum.
los ging es in bergheim. die erfahrung hat gezeigt, daß es am ersten tag immer etwas länger dauert. also haben wir mal schnell zwei stunden eher angefangen. war auch gut so. die halle hatten wir ja letztes jahr schon. eine ladetür im ersten stock, ohne fahrstuhl davor, eine tür im ergeschoss, durch das kein lampendolly passt, dann einen miniaufzug. also alles was man nicht braucht. trotzdem haben wir den tag gut rumgebracht. und auch die laderei ging einigermaßen gut, so daß um 1:00 uhr die trucktüren zu waren. das war auch nötig, wir hatten zur nächsten stadt "nur" 550 km zu fahren...

...was natürlich nicht bis zum frühstück um 9:00 zu schaffen war. ist ja im moment nicht gerade hochsommer. dazu kam dann noch eine reifenpanne beim truck und somit verzögerte sich der aufbaubeginn etwas. angefangen haben wir um 16:15. also ein etwas hektischer aufbau insgesamt. aber die verkettung von glücklichen umständen wie hausmotoren, kurzer ladeweg, hausspots etc. haben dazu geführt, daß die show trotzdem um viertel nach acht starten konnte. danach gleich wieder abbau. wir waren wieder um 1 fertig. also von trucktür auf bis trucktür zu keine 9 stunden. zum glück ist bis jetzt keiner drauf gekommen zu fragen was wir sonst den ganzen tag machen, wenns doch auch so geht. und halbe tagesgage hat auch keiner angedacht.
die nächste nacht war dann auch nicht so weit, dafür die show zwei stunden früher, warum wir eine stunde eher anfangen aufzubauen. also frühstück um 8. das war leider bei der caterern nicht angekommen. die waren etwas überrascht, als wir alle in der tür standen. die bühnenverhältnisse waren etwas beengt, aber inzwischen haben wir uns schon wieder so aneinander gewöhnt, daß das kein problem mehr darstellt. kompromisse sind da sehr schnell ausgehandelt. und so gibt es von diesem tag nicht mehr viel zu berichten, außer daß hier ein veranstalter am werk ist, der die sache mit viel liebe und engagement verrichtet. und so gibt es am abend auch einen kasten bier extra für die crew. einfach so. leider hat das etwas kopfschmerzen bereitet....
vor der nächsten show gab es diskussionen, ob wir dort schon mal waren. ich war der festen überzeugung, daß ich noch nie in schwäbisch gmünd war. falsch. ich konnte mich zwar in keinster weise an die halle, oder besser den saal, erinnern, aber als ich die lkw zufahr sah, kam die erinnerung wieder. praktisch ist das eine tiefgarage die sehr knapp bemessen ist. der laster muss beim runterfahren ständig mit der niveauregelung spielen um nicht oben oder unten anzuecken. als wir das erste mal hier waren hatte unser laster einen aufbau, für den die zugmaschine eigentlich kleinere räder hätte haben müssen, hatte sie aber nicht. und so musste der fahrer damals luft aus den reifen lassen damit es passt. im gästebuch der halle war dann auch der entsprechende eintrag zu finden. 1.4.2004. ist ja auch komisch, daß ein gästebuch über 6 jahre reicht. ist wohl nicht sooo viel los da. aber das haus ist nett, und es gab rührei zum frühstück.
leider gibt es dann am abend den ersten ausfall wegen kotzerei in der crew. hoffentlich geht das nicht rum.

die nächsten zwei tage gehen dann auch sehr zügig rum, auch wenn die kraft etwas nachlässt. ein highlight in sachen war wieder tuttlingen, wo addy gekocht hat. das wird sehr schwer zu toppen sein. eine chance hat da nur noch braunschweig. mal sehen.
so sind wir dann in den off day nach deggendorf gedackelt, wo wir die nächsten zwei verluste hatten. hoffentlich bleibt der rest der mannschaft davon verschont. morgen früh können wir dann zu fuss in die stadthalle rübermachen.