tourstart

Thursday, January 14. 2010

die erste woche ist rum und ich habe den ersten freien tag komplett verpennt. aber das ist irgendwie ja immer so. wahrscheinlich kann ich den rest der nacht nicht mehr schlafen, weil ich jetzt ausgeschlafen bin, und der rücken auch weh tut. dann kann ich ja gleich noch mein carnet anfangen....
sechs shows sind passiert. mit mehr oder weniger spannenden geschichten drumrum.
los ging es in bergheim. die erfahrung hat gezeigt, daß es am ersten tag immer etwas länger dauert. also haben wir mal schnell zwei stunden eher angefangen. war auch gut so. die halle hatten wir ja letztes jahr schon. eine ladetür im ersten stock, ohne fahrstuhl davor, eine tür im ergeschoss, durch das kein lampendolly passt, dann einen miniaufzug. also alles was man nicht braucht. trotzdem haben wir den tag gut rumgebracht. und auch die laderei ging einigermaßen gut, so daß um 1:00 uhr die trucktüren zu waren. das war auch nötig, wir hatten zur nächsten stadt "nur" 550 km zu fahren...

...was natürlich nicht bis zum frühstück um 9:00 zu schaffen war. ist ja im moment nicht gerade hochsommer. dazu kam dann noch eine reifenpanne beim truck und somit verzögerte sich der aufbaubeginn etwas. angefangen haben wir um 16:15. also ein etwas hektischer aufbau insgesamt. aber die verkettung von glücklichen umständen wie hausmotoren, kurzer ladeweg, hausspots etc. haben dazu geführt, daß die show trotzdem um viertel nach acht starten konnte. danach gleich wieder abbau. wir waren wieder um 1 fertig. also von trucktür auf bis trucktür zu keine 9 stunden. zum glück ist bis jetzt keiner drauf gekommen zu fragen was wir sonst den ganzen tag machen, wenns doch auch so geht. und halbe tagesgage hat auch keiner angedacht.
die nächste nacht war dann auch nicht so weit, dafür die show zwei stunden früher, warum wir eine stunde eher anfangen aufzubauen. also frühstück um 8. das war leider bei der caterern nicht angekommen. die waren etwas überrascht, als wir alle in der tür standen. die bühnenverhältnisse waren etwas beengt, aber inzwischen haben wir uns schon wieder so aneinander gewöhnt, daß das kein problem mehr darstellt. kompromisse sind da sehr schnell ausgehandelt. und so gibt es von diesem tag nicht mehr viel zu berichten, außer daß hier ein veranstalter am werk ist, der die sache mit viel liebe und engagement verrichtet. und so gibt es am abend auch einen kasten bier extra für die crew. einfach so. leider hat das etwas kopfschmerzen bereitet....
vor der nächsten show gab es diskussionen, ob wir dort schon mal waren. ich war der festen überzeugung, daß ich noch nie in schwäbisch gmünd war. falsch. ich konnte mich zwar in keinster weise an die halle, oder besser den saal, erinnern, aber als ich die lkw zufahr sah, kam die erinnerung wieder. praktisch ist das eine tiefgarage die sehr knapp bemessen ist. der laster muss beim runterfahren ständig mit der niveauregelung spielen um nicht oben oder unten anzuecken. als wir das erste mal hier waren hatte unser laster einen aufbau, für den die zugmaschine eigentlich kleinere räder hätte haben müssen, hatte sie aber nicht. und so musste der fahrer damals luft aus den reifen lassen damit es passt. im gästebuch der halle war dann auch der entsprechende eintrag zu finden. 1.4.2004. ist ja auch komisch, daß ein gästebuch über 6 jahre reicht. ist wohl nicht sooo viel los da. aber das haus ist nett, und es gab rührei zum frühstück.
leider gibt es dann am abend den ersten ausfall wegen kotzerei in der crew. hoffentlich geht das nicht rum.

die nächsten zwei tage gehen dann auch sehr zügig rum, auch wenn die kraft etwas nachlässt. ein highlight in sachen war wieder tuttlingen, wo addy gekocht hat. das wird sehr schwer zu toppen sein. eine chance hat da nur noch braunschweig. mal sehen.
so sind wir dann in den off day nach deggendorf gedackelt, wo wir die nächsten zwei verluste hatten. hoffentlich bleibt der rest der mannschaft davon verschont. morgen früh können wir dann zu fuss in die stadthalle rübermachen.

arbeitsplatz

Wednesday, January 13. 2010

die tour rollt, und langsam sind wir alle wieder im groove. nun wird es auch wieder ein paar einträge geben.
zuerst natürlich zum "neuen" alten arbeitsplatz.

die racks im einzelnen:

von oben nach unten:
racklampe für die übersicht
tc m2000 für vocal hall
eventide h3500 für voice doubler
2 yamaha rev 500 für shane hall und piano effekt
cd md für pausenmusik
kuhnle cl 2400 jeweils stereo komression für piano, drum summe und tracks summe
spl deesser für stimmen männer
bss 402 compressor für stimmen männer
spl transient designer für kick und toms
kuhnle g 400 gate für kick und toms
2 x yamaha rev 500 für hall in ear sängerinnen


von oben nach unten:
wieder eine lampe
la audio mpx 10 channel strip für snare
la audio gcx 20 für snare unten und kick monitor
dbx 160 x für bass
jeweils eine kombi channel one mit dbx 160 xt im insert mit beringer parametrischem eq im sidechain für die beiden sängerinnen
klark helix master und slave für main pa, fills und subs.

noch fragen???

gestern hat zwar jemand gesagt der foh ist "prollig", klingt aber sehr schön!

und natürlich nicht zu vergessen die deko:

vor der tour

Wednesday, January 6. 2010

nun geht es bald los. der koffer ist noch nicht gepackt, aber alle kisten und was man sonst noch so braucht. zu hause auf dem tisch steht auch schon so einiges was noch mit will. meine beste hälfte hat mich mit einigem versorgt. unter anderem kann ich glaube ich jetzt behaupten:

ich hab den grössten

kaffeebecher.

auslegungssache

Wednesday, February 11. 2009

man kann sicherlich gelesene sachen verschieden auslegen. aber was da neulich im catering "ausgelegt" wurde war schon etwas diskussionswürdig.
hier der auszug zum thema frühstück:
5.0 CATERING
5.1 Allgemeines
Bitte verzichtet auf den Einsatz von Plastikbesteck und Papptellern. Erstens der Umwelt zuliebe und zweitens sind wir nicht auf Camping Tour. Zu Müsli und Cornflakes gehören große, tiefe Teller und entsprechende Löffel, keine Suppenterrinchen und Teelöffel. Es ist erwiesen, dass die Versorgung der Crew mit Kaffee durch den Einsatz einer haushaltsüblichen 10 Tassen Maschine ohne Thermoskannen nicht möglich ist. Im Laufe des Tages sollte mehrmals jemand nach dem Rechten sehen und eventuell leere Sachen auffüllen. Unter dem Begriff „stilles“ Wasser verstehen wir Wasser ohne Kohlensäure (nicht mit wenig oder ganz wenig). Getränke, die auf einem Tisch stehen, nehmen die Raumtemperatur an. Zur Kühlung ist deswegen ein Kühlschrank oder eine Wanne mit Eiswasser nötig! Tischdecken strahlen eine ungeheure Gemütlichkeit aus! Im gesamten Catering- und Garderobenbereich ist Rauchverbot (Ausnahmen Garderobe Band 4.1und Crew 4.4)
5.2 Catering Frühstück
Pünktlich um 9:00 Uhr für 13 (dreizehn) Personen:
Kaffee, Tee, frische Vollmilch, laktosefreie Milch (keine Soja Milch), Zucker, Süßstoff, Säfte (ohne Zucker)
Viel frisches Obst (Äpfel, Birnen, Kiwis, Orangen), gerne auch als Obstsalat
Brötchen und Brot (frisches Mischbrot, Schwarzbrot, Vollkornbrot) sowie Belag (Butter, Käse, Wurst, Marmelade, Nutella, Honig). Bitte keine fertigen Brötchen.
Müsli, Cornflakes, Yoghurts.
Eine überregionale Tageszeitung.

geboten wurde folgendes:


auch bei näherem hinsehen war nicht mehr zu entdecken:


aber keine angst. im kühlschrank ist ja noch nachschub:


und so soll man fröhlich in den tag starten...

(fotos von greene - merci)

notfall

Sunday, February 1. 2009

auch im falle eines notfalles ist unbedingt rücksicht auf die anwohner zu nehmen:



na denn kann ja nix mehr passieren.