konsumentenwochenende 1

das letzte wochenende stand mal ausnahmsweise im zeichen des totalen konsums. freitag und samstag das stadtfest in meiner tollen heimatstadt, und sonntag zum zweiten mal the police. aber der reihe nach.
dieses wochenende also mal keinen job. ist nicht wirklich schlimm, denn es ist ja was los. stadtfest in delles. am donnerstag zum aufbau bin ich dann mit meiner frau schon mal los, den leuten ein wenig beim aufbauen zusehen. erster eindruck: alles ein bißchen kleiner als früher. und immer gehts mal wieder nur um das liebe geld, was anscheinend von jahr zu jahr weniger wird. aber egal, ist ja nicht mein problem. am ende an fast jeder ecke einen bekannten getroffen und ein paar nette smalltalks gehalten. am freitag dann start der festivität. also gegen 20:00 uhr losgetobt. erster programmpunkt nachwuchswettbewerb auf der bühne an der bahnhofstrasse. ich gebe mir am ende nur eine band, die aber echt fürchterlich war. keine ahnung wie die anderen sich geschlagen haben, aber der trend beim nachwuchs geht immer mehr zum krawalligen. der song als solcher ist tod. oder irre ich da?
also weiter zur bühne an der parkstrasse. programmpunkt abba cover band. mal sehen, was die konkurrenz macht. na ja. abgesehen davon, das zu der show, außer kostümen, null show geboten wurde, handwerklich nicht schlecht, aber nicht besonders werktreu. da waren einige zweite stimmen am start, die ich so von keiner abba platte kenne. danach dann noch wieder zurück an die andere bühne. hier "black rosie" eine weibliche ac/dc coverband. und da meine herren: hut ab. die haben ziemlich genau hingehört, und wissen wie es geht. die "hauptbühne" mit einem sternchen der ndw schenke ich mir.
am nächsten tag gehe ich eigentlich nur hin, um mir einen kumpel anzusehen, der dort mit einer band auftritt. nette musik, ein mix aus cover und eigenen songs.
aber dann am sonntag. nochmal the police. diesesmal in düsseldorf. ich war letzes jahr schon in hamburg, und das war tierisch. da das düsseldorf konzert verschoben wurde, passt es diesesmal in den terminkalender. also wird zusammen mit meiner frau da ein schöner sonntagsausflug von gemacht. wir düsen gemütlich gegen mittag los und kommen ohne probleme nach köln durch, wo wir unser hotel haben. in düsseldorf gab es wegen messe nichts bezahlbares nettes mehr. aber die anbindung mit öpnv ist super, und dauert nur eine halbe stunde. kurz frischgemacht und ab zum bahnhof, wo wir die mitkommenden kollegen treffen. per gruppenticket bis langenirgendwas, und ab da zählt dann das ticket als fahrkarte. mit der u-bahn dann direkt vors stadion. ich muss mal sagen, das war die beste anreiselogistik die ich bei einem konzert bisher erlebt habe. inklusive einer bahnsteigdurchsage bei ankunft, wo es denn jetzt weitergeht. klasse und nett.
dann nach einem begrüßungsbierchen rein ins stadion. leider ist trotz des schönen wetters das dach zu, so das es eher ein hallenkonzert ist, obwohl die bühne komplett mit allen planen in der open air version gebaut worden ist.

bald geht es dann auch los mit der vorgruppe. mal abgesehen von einer unerträglich lauten hi hat, finde ich das programm eher langweilig. irgendwie keine höhen und tiefen in den songs. an und aus. dafür aber fast eine stunde lang. aber dann gehts nach normal langer umbaupause ab. get up stand up wieder als intro und dann message in a bottle.

die bühne ist im vergleich zu hamburg ein wenig verändert. waren es in hamburg noch drei kleine led screens hinter der kapelle, so ist es nun ein breiter, auf dem zusammengeschnitten wird. außerdem gibt es zwei an den seiten und zwei an den delay türmen. die hinten waren bestimmt ok, aber die an den seiten haben mich eher gestört. insgesammt war der schnitt in hamburg vielleicht anspruchsvoller, aber heute hat es insgesamt weniger abgelenkt. die bühne selbst ist vom aufbau selbst noch spartanischer geworden. auf dem letzten teil der tour war da noch so etwas wie ein ovales podium was dem design der fronttruss folgte. hier gab es nun bassanlage, drumriser und gitarrenanlage - fertig. aber egal. die musik ist einfach der hammer. der sound war insgesamt etwas schlechter als in hamburg, aber bei gefühlten 5 sekunden nachhall im bassbereich ist das selbst bei nur drei mann schwer zu machen. pa war, wie schon im hamburg, clair audio mit i4 und den doppel 18 bassrutschen, wobei diese inzwischen mit stoff verkleidet sind.

das set war etwas kürzer (syncronicity 1+2, tea in the sahara und born in the 60s haben gefehlt), aber dafür waren die improvisationsteile heute länger. aber auch so noch ca. 1:45 alles in allem. nochmal ein schöner abend.
danach dann noch schnell am merchstand zugeschlagen und ab in die bahn nach "hause". in köln sitzen wir noch einen augenblick auf den stufen vom dom in einer lauen sommernacht. herrlich.
roxanne - you don't have to put on the red light....

warum eigentlich nicht?

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Comments

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  1. Daniel says:

    Langenfeld :-)


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